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Montag, 29. Juni 2026

Klosterwappen (2076m), Turmstein (1416m), Kaiserstein (2061m), 29.06.2026

Am Donnerstag war ich noch mit der Schneebergbahn am Hochschneeberg. Diesmal haben wir die Besteigung von ganz unten durch die Weichtalklamm vor. Mit Albert und Werner bilden wir ein tolles Dreier-Team und erklimmen den höchsten Berg von Niederösterreich, den Klosterwappen.

Wegverlauf: Parkplatz Weichtalhaus (Höllental, Niederösterreich) - Weichtalklamm - Kienthalerhütte - Turmstein - Klosterwappen - Kaiserstein - Fischerhütte - Kienthalerhütte - Parkplatz

Das sind meine persönlichen Gehzeiten. Ich bin meist flott unterwegs, sowohl bergauf, als auch bergab. Ich mache aber auch viele Fotopausen. Diese Zeiten sind daher als Richtwert zu sehen.

Aufstieg Turmstein: ca. 2h 30min
Aufstieg Klosterwappen: ca. 1h 50min
Aufstieg Kaiserstein: ca. 15min
Abstieg: ca. 3h

Höhenunterschied: ca. 1600hm
Tourlänge: ca. 14,2km
Tourdauer: ca. 10h 10min (Reine Gehzeit: 7h 35min)

Tourart: Markierte Bergtour

Tourenteilnehmer: Albert, Werner und Manfred

Einen tollen Bericht gibt es dazu von Albert auf albertstouren.com

Charakteristik der Tour: Durch die Weichtalklamm gibt es immer wieder Kletterstellen, die mit Leitern, Ketten, Trittstufen oder Sicherungseilen entschärft wurden. Schwierigkeit max. SG. A/B. Der kurze Turmstein-Klettersteig hat als Schlüsselstelle eine SG. C-Stelle.

Übersichtskarte mit GPS-Track:

Start beim großen Parkplatz des Weichtalhauses:

Das Weichtalhaus selbst:

Beide Zustiege dauern gleich lang, wir gehen rechts den Alpinen Steig durch die Weichtalklamm. Vom rechten Steig werden wir zurückkommen:

Die erste Sicherung ist noch harmlos:

Bald wird es aber spannend, die Felswände rücken immer mehr zusammen und es bleibt nur mehr ein schmaler Durchstieg. Mich errinnert das sehr an den Torrent de Pareis auf Mallorca, nur dass es dort keine Sicherungshilfsmittel gibt und auch fast keine Markierungen:

Mir taugt es jetzt schon:

Werner auf der ersten Leiter:




Es folgt eine längere Leiter:



Albert begutachtet eine Höhle, anscheinend die Weiltalhaushöhle:

Es gibt auch immer mal viel Totholz:


Eine weitere Steilstufe wir mit Hilfe einer Kette bewältigt:


Auch Eisenklammern gibt es:





Es ist ziemlich abwechslungsreich, immer mal was zum Klettern und wieder Gehgelände:




Hier sieht es so aus, dass wir aus der Klamm rauskommen:

Wir haben uns aber getäuscht, es folgt die längste Leiter:




Dieser Klemmblock wird unten durchstiegen:

Klemmblock von oben:


Danach auf einem nassen Fels mit Eisengeländer nach oben:



Noch ein paar Eisenklammern:


Und wir sind aus der Klamm heraußen, 1h 50min bis hierher:

Nach 30 Minuten kommen wir zur unter der Woche geschlossenen Kienthalerhütte. Hinter der Hütte der abweisende Turmstein. Wie kommen wir da rauf?

Hinter der Hütte gibt es einen Klettersteig, die Schlüsselstelle, ein Kamin ist mit SG. C bewertet:

Das ist die C-Stelle:

Danach wird es wieder einfacher:



Den Überstieg muss man aber konzentriert nehmen:



Rax:

Gipfelfoto Turmstein:

Das gleiche müssen wir auch wieder abklettern, vorsichtig wieder runter:




Geschafft:

Jetzt weiter zum eigentlichen Ziel, dem Klosterwappen:

Ist jetzt nur mehr Gehgelände, es war sehr heiß:


Wir kommen am Gipfel an und bekommen ein schönes Gipfelfoto vom Klosterwappen Gipfelkreuz geschossen:

Danach sausen wir zum Kaiserstein:

Blumen müssen aber auch begutachtet werden:

Der Kaiserstein:

Gipfelfoto am Kaiserstein:

Eindrucksvolle Wände:

Blick zum Waxriegel:

Jetzt eine verdiente Einkehr bei der Fischerhütte:

Irgendwann müssen wir auch wieder runter, diesmal durch den Wurzengraben:

Der ist geröllig und rutschig:

Vorbei an der Heinrich-Kempel-Hütte, ein Stützpunkt der Bergrettung:

Beim Abstieg entdecken wir auch die Jakobsquelle:

Der restliche Abstieg war dann noch lang, aber schön wars. Danke an euch zwei, Albert und Werner.

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