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Donnerstag, 30. Juli 2026

Ritterkopf (3006m), 30.07.2026

An diesem Tag wäre das Schareck geplant gewesen, für meinen lieben Bergfreund Günter war das aber zu kurzfristig und wir wollen die Tour unbedingt gemeinsam gehen.
Ich fand mit dem Ritterkopf schnell eine Alternative, ein relativ einfacher 3000er, unmarkiert und einsam und der Ausblick von oben genauso spektakulär.

Parkplatz Bodenhaus (Rauristal, Salzburg) - Ritterkaralm - Unterer Ostgrat - Oberer Ostgrat - Ritterkopf - Oberer Ostgrat - Ritterkar - Ritterkaralm - Parkplatz

Das sind meine persönlichen Gehzeiten. Ich bin meist flott unterwegs, sowohl bergauf, als auch bergab. Ich mache aber auch viele Fotopausen. Diese Zeiten sind daher als Richtwert zu sehen.

Aufstieg Ritterkopf: ca. 4h
Abstieg: ca. 2h 50min

Höhenunterschied: ca. 1795hm
Tourlänge: ca. 13km
Tourdauer: ca. 8h (Reine Gehzeit: 6h 50min)

Tourart: Unmarkierte Bergtour

Tourenteilnehmer: Manfred

Parkplatz gebührenpflichtig mit Schranken, bei der Ausfahrt bezahlt man am Kassenautomaten. 5 Euro pro Tag (Stand 2026)

Charakteristik der Tour: Bis zum Unteren Ostgrat ist es eher eine Wanderung, es gibt nicht wirklich einen Weg. Es gibt ab und zu Schilder, wo man gehen soll (siehe Fotos), aber durch den Wald und die Almwiesen muss man selber auf den Ostgrat rauffinden. Vom Unteren Ostgrat, der sehr steil ist und mit teils hohem Steilgras versehen ist, kommt man zum Oberen Ostgrat. Dort gibt es Steigspuren und es wird auch felsiger. Der Gipfelgrat ist teils abschüssig und ein paar einfache Kletterstellen gibt es auch.
Abstieg über das schöne Ritterkar. Die Querung muss im hohen Gras wieder gesucht werden. Der weitere Abstieg wieder über Almwiesen und durch den Wald zum Parkplatz.

Übersichtskarte mit GPS-Track:

Bei der Hinfahrt bleibe ich mal stehen und sehe ganz hinten schon mein heutiges Ziel, den Ritterkopf:

Es gibt einen schönen großen Parkplatz mit Schranken. Ich bin bei der Mautstation vorbei und vorne neben dem Gatter durch:

Es gibt etliche Steige, die könnten aber eher von den Kühen stammen. Somit muss man sich den Weg selbst suchen:

Ich entdecke mal dieses Schild, vermute aber, das wird eher für die Skiaufstiegstour sein:

Ich folge von Schild zu Schild:

Einfach im Wiesengelände höher:

Am Baum sehe ich das letzte Schild:

Ob das jetzt die Ritterkaralm ist? Ich dachte, die wäre verfallen:

Hier bin ich mal aus dem Wald heraußen und habe einen besseren Überblick. Aber nicht nach oben steigen, sondern nach Süden queren. Hier finde ich auch wieder fallweise Steigspuren:

Bei den Felsblöcken vorbei:

Vorne sieht man einen Zaun, auf ca. 1950m Höhe übersteigt man den Zaun:

Und jetzt am unteren Ostgrat in direkter Linie rauf. Wobei Grat ist das hier keiner, eher ein breiter steiler Wiesenkamm:

Das Gras ist hier so schön grün und auch hoch, dass ich eher langsam voran komme:

Um so höher ich komme um so niedriger wird das Gras und auch mehr Pausen brauche ich auch schon. Von hier sehe ich sogar bis rauf zum Gipfel, habe aber immer noch 700hm vor mir:

Beim Rückblick entdecke ich eine andere Hütte, die ist mir gar nicht aufgefallen:

Hoher Sonnblick und Hocharn begleiten mich beim Aufstieg:

Ich wechsle jetzt weiter nach links.

Hier sind wieder mehr Steigspuren und es ist ganz gut zu gehen:

Zuerst die Hütte jetzt seh ich auch noch einen kleinen Teich:

Es wird felsiger, ist eh der Wahnsinn, dass es hier bis auf 2500m saftige, grüne Wiesen gibt:

Bis jetzt hatte es eine angenehme Temperatur, jetzt fängt der kalte Wind an zu blasen und ich brauch ein Stirnband und eine zweite Schicht:

Es ist traumhaft hier oben und ich bin ganz alleine hier:

Ich schaue auch mal ins Rauriser Tal:

Es wird zunehmends steiler:

Uahc Felsblockkletterei gibt es mal:

Die folgenden braunen Felsen haben eine sandige Oberfläche, da heißt es besonders aufpassen, dass man nicht ausrutscht:

Beim Blick zurück der Übergang vom grün zum grau:

Der Steig rauf ist sehr abwechslungsreich:

Ich erspähe das Gipfelkreuz:

Nochmal steile, aber griffige Felsplatten:

Jetzt hab ich es gleich geschafft:

Einfach herrlich:

Gipfelkreuz Ritterkopf:

Ein traumhafter Blick zum Großglockner, den ich letztes Jahr ersteigen durfte:

Gleich mal gezoomt, dort gibt es einige Wolken:

Mittig das Schareck, das für heuer noch geplant ist:

Gipfelfoto Ritterkopf, hier ist es wieder warm:

Blick ins Ritterkar, da werde ich absteigen:

Hoher Sonnblick, zum Greifen nahe:

Großglockner über Johanniseberg bis zum Bärenkopf:

Ich genieße den Gipfel über eine Stunde und habe irre Glücksgefühle. Aber irgendwann muss man auch wieder runter:

Das sind die sandigen Felsplatten:

Immer wieder imposante Steingebilde:

Quarzgestein:

Beim Abstieg bin ich übers Ritterkar, da folge ich einer Steinmauer:

Die führt mich zum Ritterkarbach:

Das wunderschöne Ritterkar:

Am Ritterkarbach verweile ich einige Zeit, es ist kühl, ich bade meine Füße darin und erfrische mich:

Danach folge ich den seltenen Steinmandln:

Irgendwo bin ich dann gleich mal falsch abgebogen:

Ich bin zu hoch und komme unter dieser interessanten Felswand vorbei:

Ich korrigere meinen Fehler und schreite durch das hohe Gras runter:

Bei diesem Zaun war ich heute schon mal, da musste ich wieder drüber:

Jetzt wieder der Abstieg über die Kuhweiden und durch den Wald. Beim Abstieg bin ich teilweise anders gegangen als beim Aufstieg und bin direkt beim Parkplatz rausgekommen, den man von hier oben auch schon sieht:

2 Kommentare:

  1. Lieber Manfed, eine beeindruckende Tour: unwegsam, einsam, anspruchsvoll. Der Ritterkopf ist ein formschöner Gipfel, besonders auf der Westseite zeigt er seinen Charme. Ich ziehe wieder meinen Hut vor dir! LG ALbert

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    1. Lieber Albert, vielen Dank für deine Zeilen.
      der Ritterkopf ist wahrlich ein spezieller Gipfel, unwegsam, einsam und gerade noch ein echter Dreitausender.
      lg, Manfred

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