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Samstag, 12. April 2025

Pyhrner Kampl (2241m), 12.04.2025

Vor genau 10 Jahren war ich das letze Mal im Winter am Pyhrner Kampl. Mal sehen, ob ich das nochmal schaffe.

Parkplatz Schafferteich - Bergrettungshütte - verfallene Jagdhütte 1466m - Pyhrner Kampl Ostgipfel - Pyhrner Kampl - Bergrettungshütte - Parkplatz

Das sind meine persönlichen Gehzeiten. Ich bin meist flott unterwegs, sowohl bergauf, als auch bergab. Ich mache aber auch viele Fotopausen. Diese Zeiten sind daher als Richtwert zu sehen.

Aufstieg Ostgipfel: ca. 4h 10min
Aufstgieg Pyhrner Kampl: ca. 10min
Abstieg: ca. 2h 30min

Höhenunterschied: ca. 1350hm
Tourlänge: ca. 17,5km
Tourdauer: ca. 7h 55min (Reine Gehzeit: 6h 50min)

Parkplatz gebührenpflichtig: 4 Euro am Tag (Stand 2025)

Tourart: Schneeschuhtour

Tourenteilnehmer: Manfred

Charakteristik der Tour: Zu Beginn auf Forststraßen, an der Bergrettungshütte vorbei, danach ist guter Orientierungssinn und GPS von Vorteil. Man muss den Pyhrner Kampl anvisieren, der in weiter Ferne sichtbar ist. Mehrere Steilstufen sind zu überwinden, ist aber alle Gehgelände, wenn gleich auch steiles.
Im Kessel vor der Wetterlucken am besten unten bleiben, man verliert zwar ein paar Höhenmeter, aber im steilen Hang kommt man auch nur langsam voran und das Risiko abzurutschen ist da.
Lawinengefahr beachten!

Übersichtskarte mit GPS-Track:

Ich parke beim gebührenpflichtigen Parkplatz am Schafferteich:

Zu Beginn auf der Forststraße, die Schneeschuhe habe ich am Rucksack angebracht:

Vorbei an der Bergrettungshütte:

Hier muss man den unscheinbaren Weg rechts geradeaus einschlagen:

Der Weg ist deutlich sichtbar und manchmal sind auch Wintermarkierungen zu sehen:

Auf ca. 1300m beginnt der Schnee und auch ein Steilhang, den ich diesmal rechts umging, weil hier Spuren vorhanden waren. Kurz vor dem Steilhang legte ich die Schneeschuhe an:

Oberhalb vom Steilhang musste ich wieder links reinqueren:

Ich komme an der verfallenen Jagdhütte und bin längst in der Sonne angelangt, hier gingen die Spuren in eine andere Richtung:

Der Pyhrner Kampl konnte ich auch schon erblicken, wenn gleich dieser noch weit entfernt ist:

Ich konnte jedoch gut Meter machen und näherte mich meinem Ziel:

Spuren waren keine mehr vorhanden und auch Markierungen gab es keine. Ich musste meinem Gefühl der Orientierung vertrauen:

An diesem Steilhang verlor ich viel Zeit, ich sank immer so 10cm ein und musste mühsam hochspuren:

Hier im Rückblick:

Ich konnte den Ausstieg bei den Wetterlucken erblicken:

Da ich keine Höhenmeter verlieren wollte querte ich den steilen Hang oberhalb auch mal ohne Schnee. Zum Glück bin ich nicht abgerutscht. Besser und wahrscheinlich auch schneller wäre es unten gegangen:

Rückblick:

Ich bin im Sattel angekommen:

Hier nach rechts:

Ich bin nun auf der Südseite vom Pyhrner Kampl Ostgipfel:

Auch hier geht es steil rauf:

Am Ostgipfel angekommen, jetzt erst mal verschnaufen und die Aussicht genießen:

Das wäre ein weiterer Gipfel, die Scharte sieht mir aber zu gefährlich aus, so verzichtete ich auf diesen Gipfel:

Die Scharte im Detail:

Aussicht auf die Höss und den Prielkamm:

Jetzt wendete ich mich aber den Hauptgipfel zu:

Der war schnell erreicht, wenn gleich ich vor 10 Jahren kürzer rauf gebraucht habe:

Am Schrocken und Elmplan sah ich immer wieder mal Skifahrer. Ich war jedoch alleine am Gipfel.
Gipfelfoto Pyhrner Kampl:

Warscheneck mit Liezener und Rossarsch:

Nach einer langen Mittagsrast in der Sonne, mit teilweise Wind, machte ich mich wieder an den Abstieg:

Der erfolgte so ziemlich am gleichen Weg, bei dem oberen Steilhang ging ich diesmal aber unten:

Ich kam gut voran:

Rückblick:

Noch ein Rückblick:


Den letzte Steilhang nahm ich wieder direkt:

Bei der Bergrettungshütte machte ich Pause und genehmigte mir ein Getränk aus dem gut gefülltem Brunnen:

Und wieder am Schafferteich:

Es war eine schöne, aber auch anstrengende Tour.

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