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Samstag, 31. Oktober 2020

Neukirchner Turm (1460m), Hochleckenkogel (1691m), Hohes Grenzeck (1445m), 31.10.2020 (56/136)

Den Neukirchner Turm hatte ich nie wirklich für eine Besteigung am Plan. Als mir aber eines Tages Fred ein Foto vom Gipfelkreuz schickte und erwähnte von oben könnte man diesen ausgesetzten Turm erreichen, war meine Neugier entfacht.

Wegverlauf: Parkplatz Taferlklausesee (Neukirchen) - Neukirchner Turm - Hochleckenkogel - Hochleckenhaus - Hohes Grenzeck - Parkplatz

Das sind meine persönlichen Gehzeiten. Ich bin teilweise ein schneller Geher, sowohl bergauf, als auch bergab. Ich mache aber auch viele Fotopausen. Diese Zeiten sind daher als Richtwert zu sehen.

Aufstieg bis zur Abzweigung am markierten Weg: ca. 1h 30min
Abstieg Neukirchner Turm: ca. 40min
Pause: ca. 15min
Aufstieg Hochleckenkogel: ca. 1h
Pause: ca. 20min
Aufstieg Hochleckenhaus: ca. 30min
Pause: ca. 15min
Abstieg zur Hohes Grenzeck: ca. 20min
Pause: ca. 10min
Abstieg: ca. 2h

Höhenunterschied: ca. 1200m
Tourlänge: ca. 11,4km
Tourdauer: ca. 7h (reine Gehzeit: ca. 6h)

Tourenteilnehmer: Manfred

Charakteristik der Tour: Bis kurz vorm Hochleckenkogel eine markierte Wandertour. Zum Neukirchner Turm weglos und steil hinab. Der Neukirchner Turm ist ausgesetzt in kurzer SG I+ Kletterei erreichbar.
Zum Hohen Grenzeck geht ist weglos vom Hochleckenhaus durch Latschengassen. Den Abstieg von dort zum Wanderweg habe ich nicht gefunden.

Übersichtskarte mit eingezeichnetem GPS-Track:

Der Parkplatz beim Taferlklausesee war voll, das hätte ich nicht erwartet. Das Hochleckenhaus hat doch schon zu:

Das schöne Aurachkarbründl:

Ich bin nicht alleine unterwegs. Die meisten gehen auf den Brunnkogel:

Da ist er, der schöne Zacken des Neukirchner Turms:

Und dort drüben ist das Hohe Grenzeck, da will ich runter:

Der Attersee liegt auch schön da:

Bei dieser schönen latschenfreien Gasse steige ich ab:

Vor kurzem lag hier noch Schnee, das Gras ist niedergedrückt:

Juhu, ich bin in der Sonne:

Hier erfolgt eine Querung auf annähernd gleicher Höhe zu eine Latschengasse. Sogar ein Steinmandl gibt es

Und ich bin schon wieder im Schatten. An Felswänden entlang quere ich weiter:

Immer wieder sieht man ausgeschnittene Latschen:

Dann ist es nicht mehr so eindeutig, eine Latschengasse führt eher wieder bergan und eine links bergab. Ich entscheide mich bergab. Man kommt auch bei dieser kleinen Felswand vorbei, wo man kurz nach oben muss:

Und ab jetzt wieder in Latschengassen nach unten:

Hier sehe ich schon das Gipfelkreuz des Neukirchner Turms:

Mal sehen was mich erwartet:

Sieht nach kurzer ausgesetzter Kletterei aus. Viel Platz ist am Gipfel nicht:

Ich deponiere meinen Rucksack und klettere die paar Meter hoch.
Es pfeift der Wind, es ist kalt , so trage ich mich ins Gipfelbuch ein und gehe klettere wieder runter.
Gipfelfoto Neukirchner Turm:

Von dort oben muss man runter und auch wieder hoch. Recht vielen wird das eh nicht zusagen, sondern nur eingefleischten Höllengebirgsfans:

Die Aussicht auf den Attersee ist aber phänomenal:

Ich steige wieder alles hoch:

Und von fast oben sehe ich jetzt gezoomt auch das Gipfelkreuz:

Oben mache ich einen kurzen Abstecher zum Hochleckenkogel und genieße bei einer Rast erstmal die Sonne:

Schnee hat es hier am Hochplateau fast keinen mehr:

Ich schaue noch beim Hochleckenhaus vorbei, wo einige auf den wenigen übrig gebliebenen Bänken die Sonne genießen:

Der latschenbesetzte Hochleckenkogel:

Und der Neukirchner Turm:

Attersee vom Hochleckenhaus:

Ich bin schon wieder im Schatten. Also schnell zum Hohen Grenzeck, wo die Sonne scheint:

Dabei muss ich in den Latschengassen auf dieses Kabel aufpassen, das zu einer Stütze der Materialseilbahn führt:

Das sieht nach einem Gipfel aus, ist aber nicht das Hohe Grenzeck:

Hier ist eine Stelle ausgeschnitten und auch ein Steinmann steht dort, aber auch das ist nicht das Hohe Grenzeck:

Hier bei der Stütze befindet sich das Hohe Grenzeck:

Ich mache nochmal Pause und sehe rüber zum Neukirchner Turm:

Und der ist jetzt in der Sonne. Ich hätte die Runde umgekehrt gehen sollen, aber was solls:

Gipfel Hohes Grenzeck:

So jetzt zum Abstieg. In der OSM ist ein Steig eingezeichnet. Nur finde ich den nicht:

Wo nur soll ich es probieren:

Hier sieht es zu Beginn gut aus, aber die Latschen werden dichter:

Nach meinem GPS müsste ich am Weg sein, aber ich sehe keinen. Wieder alles rauf zum Hochleckenhaus will ich nicht, also quere ich nur und suche eine günstige Abstiegsmöglichkeit zwischen den Latschen. Aber die Rinnen sind mir zu steil:

Ich sehe rüber wo ich zuerst war und traue meinen Augen nicht. Da steigt doch jemand ab und zwar hinter dem Felsen. Aha, dort geht der Steig runter. Ich bin aber schon zu weit herüben und will nicht wieder zurück durch die ganzen Latschen:

Da ich bereits am Wanderweg raus bin. Da bin ich sicher eine Stunde durch die Latschen geirrt. Im Foto hab ich den Beginn des Steiges hinter dem Felsen eingezeichnet. Wie es aber weiter unten weitergeht kann ich nicht sagen. In der OSM steht: Weglos durch die Latschen:

Der Traunstein lacht noch in der Sonne:

Durch das Herumirren bin ich spät dran und komme unten auf der Forststraße schon in die Finsternis, aber ich finde trotzdem zum Parkplatz.

2 Kommentare:

  1. Seas Manfred,

    schönes Abenteuer und lässige Tour!
    Um diese Jahreszeit ist die Sonnenseite schon besonders wertvoll.
    Toll dass du den Neukirchner Turm und Grenzeck auch abhacken kannst. :-)

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    1. Seas Günter,
      die zwei bstanden zwar gar nicht auf meiner Liste, konnte sie aber zu einer schönen Runde einbauen.

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